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Maja`sTagebuch über Ihre Darminvagination

Zuerst mal allgemeines über Maja. Sie wurde am 05.07.2012 geboren. Wir haben sie am 15.09.2012 bei der Züchterin abgeholt. Sie hat ruck zuck alle Herzen, egal von Zwei- oder Vierbeinern erobert. Zu der Zeit hatte ich selber meinen ersten Wurf mit drei gesunden Kitten von unserer Nelly, sie waren gerade mal zwei Wochen junger als Maja. Nelly nahm unsere Maja sofort als Ziehkind an, sie durfte bis zur Klinikeinlieferung sogar noch bei Nelly saugen. Vielleicht war das auch der Grund, warum diese Krankheit bei Maja dann schon so weit fortgeschritten war, bzw. ich es erst ziemlich spät bemerkte, denn von Nelly bekam sie noch durch die Muttermilch ihre Energie. Sie tobte und spielte bis fast zum Schluss.

Aber seht selbst:


08.10.2012:
Maja hat heute Morgen das erste Mal ihr Futter verweigert, obwohl sie immer die Erste am Futternapf ist und allen anderen, wenn sie dürfte, auch noch was wegfressen hätte. Sie ging an ihren Napf und schnäkte nur rum. Ich habe mir dabei noch nicht viel gedacht, denn unsere Nelly ist auch eine „Heikle“ was das Futter anbelangt. Ich muss dazu sagen, dass wir in der Früh hochwertiges Trockenfutter in Wasser eingeweicht gaben. Mittag und Abend bekommen unsere Katzen nur Nassfutter. Es steht bei mir keinerlei Trockenfutter zur Selbstbedienung rum. Das ginge gar nicht, denn entweder unsere Hunde oder unser verfressener Kater würde alles auffressen. Mittags und Abend fraß sie wie immer mit großem Appetit. Mir fiel auch sonst keinerlei Veränderungen an ihr auf. Tja zum Stuhl bei vier Katzen kann ich jetzt nicht viel darüber sagen, ich hatte keinen Durchfall entdeckt.

09.10.2012:
Maja fraß heute Morgen ein klein wenig, so dass ich dachte, dass ihr wohl das Trockenfutter nicht schmeckte und ab morgen Früh sollte sie halt auch Nassfutter bekommen. Sie schlief den ganzen Vormittag schon sehr viel, immer im Nest bei der Nelly. Mittag fiel mir auf, dass sie gar nicht wie sonst zur Fütterungszeit, angesprungen kam. Sie hat sich in ihr kleines Haus verzogen und wollte gar nicht raus. Als ich das Klo saubermachte, fiel mir eine langgezogene dunklere Stelle auf, ich dachte mir noch, das unser Kater hier evtl. markiert hat, denn sonst sind die Urinstellen ja meist kugelig. Ich holte Maja dann aus ihren kleinen Haus und da jammerte sie, beim hochheben. Da wurde ich schon hellhöriger, wobei ich auch dachte, vielleicht wollte sie ja grad nicht hochgehoben werden oder überhaupt raus aus ihrem Haus. Sie liebt das hoch- und rumtragen eh nicht. Eine Stunde später marschierte sie aufs Klo und übergab sich, jetzt wusste ich auch was das langgezogene Etwas von vorhin war. Maja geht zum Spucken aufs Klo! Braves Kätzchen. Bis zum Abendessen erbrach sie sich noch 3-4-mal, dann auch auf den Boden. Es kam immer helle weiß/durchsichtige Flüssigkeit und roch sehr scharf. Weiterhin schlief sie sehr viel. Ihren Federwedel interessierte sie kaum. Abend das gleiche Spiel sie fraß nichts. Ich wollte morgen gleich mit ihr zum Tierarzt. Später dann kam sie an und ich stellte ihr Futter hin, davon aß sie ein paar Brocken und ich dachte mir jetzt geht’s wieder bergauf. Getrunken hat sie den ganzen Tag sehr viel. Auch von der Nelly Muttermilch.

10.10.2012:
Heute Morgen als ich ins Wohnzimmer kann, hatte Maja in der Nacht wieder gebrochen, dieses mal richtig braun flüssig und hat ebenfalls sehr stark scharf gerochen. Ebenfalls fraß sie wieder nichts. Wobei ihr Spieltrieb wieder etwas mehr wurde. Ich ging mit ihr am Nachmittag zu unserer Tierärztin. Sie ertastete irgendeine Veränderung am Darm, konnte aber nicht sagen, ob es eine Entzündung, Verstopfung oder ein Darmverschluss, hervorgerufen, dass vielleicht Maja was verschluckt hat, war. Auch hatte sie mir schon gesagt, im schlimmsten Falle ist es eine Darminvagination und hatte mir erklärt, dass dabei sich der Darm ineinander verschiebt. Röntgen meinte sie hätte bei einem so kleinen Kätzchen kein Sinn, denn die Därme sind noch zu dünn um überhaupt was zu erkennen. Einen Ultraschall hat sie nicht. Sie hat ihr eine Infusion gelegt, eine AB Spritze gegeben, um eine evtl. Entzündung zu bekämpfen und einen Einlauf gemacht, denn das letzte Stück Darm war mit sehr harten Kot verstopft. Sie sagte aber auch, dass ihr Zustand nicht gut sei und ich unbedingt spätestens morgen Früh in die Klinik mit ihr sollte, falls sie nichts frisst und sich nichts ändert. Abends fraß sie immer noch nichts, obwohl sie erwartungsvoll (wie mittags übrigens auch) an den Napf kam. Ich wollte nicht mehr länger warten, ich hätte diese Nacht eh kein Auge zugemacht und hätte immer nach Maja geschaut. Also packten wir die kleine Maus und ab zur Tierklinik. Dort wurde sie geröntgt, wobei man wirklich nicht viel sah, nur dass was da ist, evtl. sehr harte Verkotungen,o.ä. Die junge Ärztin meinte, es müsse unbedingt ein Ultraschall gemacht werden, aber die spezialisierte Ärztin muss angerufen werden und sie käme bis in einer Stunde. Auch bestätigte sie mir dass es sehr ernst sei und eine evtl. Darminvagination vorliegen könnte. Sie schickte uns nach Hause und Maja blieb da. Um 23.30 Uhr läutete die Tierklinik an, die Ärztin bestätigte den Verdacht und hat den Chirurgen schon verständigt. Maja musste noch in dieser Nacht operiert werden. Sie würden sich morgen früh um 8.00 Uhr wieder melden, wie die OP verlaufen ist. Man sagte mir schon, dass Maja dann mindestens 3-4 Tage in der Klinik bleiben muss. Auch den ungefähren Geldbetrag bei einer OP der sich so ca. auf 1.400 Euro liegen wird. Aber was ist schon Geld… ich will dass Maja wieder gesund wird.

11.10.2012:
Nach einer ziemlich schlaflosen Nacht, rief um ca. 8.00 Uhr die Tierklinik an. Die Ärztin sagte uns, dass Maja die OP gut überstanden hätte und jetzt müsste man abwarten, wie die Naht der beiden Darmstücke hält. Wir dürfen sie ab 16.00 Uhr besuchen kommen und da wird auch weiteres besprochen. Als ich Maja in der Klinik sah, brach mir fast das Herz. Sie saß da, das Köpfen mit ihrer kleinen Halskrause ganz tief gegen den Boden gesunken. Das Fell total verstrubbelt, an ihren Füßchen ein dicker blauer Verband, der die Kanüle fixiert, denn sie hing noch am Tropf. Unter ihrer Decke hatte sie eine Wärmflasche. Sie reagierte auf keinerlei Ansprache. Ich konnte nur mühevoll meine Tränen zurückhalten. Als ein paar Minuten später dann die Ärztin kam und Maja die Halskrause entfernte, wurde sie etwas lebhafter. Sie fing an sich zu putzen und fraß das erste Mal schon ein wenig von ihrem Diätfutter. Die Ärztin erklärte uns, dass man bei Kitten ganz vorsichtig wieder das Anfüttern probiert und das klappte bei Maja schon ganz gut. Sie sei noch benommen von der Narkose, denn es war schon eine längere OP. 30 cm Darm mussten ihr entfernt werden, denn die „Verschiebung“ war schon so fest, dass man den Darm nicht mehr auseinanderschieben konnte. Die arme Maus, so viele Faktoren haben da eine Rolle gespielt, dass ich es nicht eher bemerkte, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Ich habe es leider auch nicht gemerkt, dass sie scheinbar keinen Stuhl mehr absetzen konnte. Wobei bei vier Katzen, kann man nicht immer sagen wer wann und wo gerade Stuhl abgesetzt hat.

12.10.2012:
Heute waren wir wieder bei Maja in der Klinik. Ihr ging es schon viel besser als gestern. Der Tropf war weg und ihr wurde gerade ihr Fressen vorgesetzt, das sie mit viel Appetit fraß. Sie erkannte uns wieder und fing sofort an zu schnurren, als wir sie streichelten. Mir fiel ein Stein vom Herzen Maja so zu sehen. Ihr Fell war auch wieder etwas schöner, am liebsten hätte ich sie eingepackt und mitgenommen. Leider musste sie noch das ganze Wochenende dort bleiben und wir durften sie am Wochenende nicht besuchen kommen, denn die Klinik hat da nicht so viel Personal zur Verfügung. Wir werden aber jeden Tag angerufen und wenn alles gut verläuft, dürfen wir sie am Montagnachmittag mit nach Hause nehmen. Die Ärztin sagte uns dass es Maja gut ginge und sie bis dahin alles gut überstanden hätte. Es sind aber immer noch die nächsten Tage kritisch, um zu sehen ob die Darmnaht hält.

13.10.2012:
ca. 18.30 Uhr Anruf aus der Klinik: Maja geht es gut, sie frisst sehr gut und hat auch schon Kot im Darm, sie wollen noch ein bisschen abwarten und ihr evtl. noch mal einen kleinen Einlauf geben, damit sie ihren Kot absetzen kann.

14.10.2012:
ca. 20.30 Uhr – heute saß ich schon auf Kohlen – Klinik hat angerufen: Maja geht es gut, weiterhin frisst sie gut, ihr ist schon langweilig und sie meldet sich lauthals wenn sie Hunger hat. So kenn ich meine kleine Maus. Dennoch vermiss ich sie so sehr und freu mich auf Morgen wenn ich sie sehen, bzw. sogar mit nach Hause nehmen darf. Man hat ihr heute einen kleinen Einlauf gegeben und sie hat daraufhin ihren Kot abgesetzt. Der wird nochmals zur Untersuchung ins Labor geschickt. Die Ärztin meinte, dass es jetzt aber von allein klappen müsste. Wir werden morgen nach der Vormittagsvisite nochmals angerufen und dann dürften wir sie nach einem nochmaligen Ultraschall Untersuchung mit nach Hause nehmen. Falls alles in Ordnung sei.

15.10.2012:
ca. 12.15 Uhr Anruf aus der Klinik: Maja geht es gut, sie hat kein Fieber, frisst ordentlich und wir dürfen sie um 15.15 Uhr abholen. Pünktlich waren wir in der Klinik, das Endgespräch mit der Ärztin, fiel zufriedenstellend aus. Keine weiteren Änderungen. Jetzt sollen wir für 3 Tage Majas Kot sammeln, der dann nochmals ins Labor geschickt wird und am Freitag zu unserer Tierärztin Fäden ziehen gehen. Bis dahin soll sie nicht arg rumtoben und ihren Trichter tragen, wenn sie unbeobachtet ist. Sie hatte heute noch keinen Kot abgesetzt, das sollte aber jetzt bis spätestens morgen von alleine passieren. Ansonsten bräuchte sie nochmals einen kleinen Einlauf. Auch in der Tierklinik hat sich Maja mit ihren Wesen in alle Herzen geschlichen. Sie war der Liebling der ganzen Station.

16.10.2012:
Maja bekommt ihre Schonkost, die sie mit großen Gemaunze erwartet und zügig wegfrisst, 3x tägl. ca. 50g, dann Abend und Morgen eine halbe Tablette Antibiotikum und eine achtel Tablette für den Darm/Magen. Das ganze 5 Tage lang. Heute Morgen nach dem Frühstück setzte sie auch ziemlich harten Kot ab. Aber gottseidank schon mal ohne Hilfsmittel. Wir geben ihr zusätzlich, da sie bisher kein Wasser trinkt, eine Spritze ohne Nadel mit Wasser ins Mäulchen, in der Hoffnung dass der Stuhl damit etwas weicher wird. Maja nimmt sie ohne weiteres an.

18.10.2012:
Maja hat heute Morgen wieder sehr festen Kot abgesetzt, das zweite Röhrchen wurde fürs Labor gefüllt. Ich bin ja schon so froh dass es alleine jetzt gut klappt. Maja ist unverändert, sie spielt, tollt rum ist schnell wie ein Wiesel und strahlt einfach Lebensfreude pur aus. So eine liebe kleine Maus. Wenn wir ihre Halskrause entfernen wird erst mal mit größter Ausdauer geputzt. Morgen geht es zum Fäden ziehen, dann hat sie diese Tröte auch los. Majas Hunger steigt auch an, ihr langen die 3x tägl. 50 g nicht mehr, aber bis morgen muss sie noch durchhalten.

19.10.2012:
Heute war Maja beim Fäden ziehen, das hat sie problemlos gemeistert. Ihr Gesundheitszustand ist gut und meine Tierärztin meinte nur, sie sei so froh gewesen, dass ich noch am selben Abend in die Klinik gefahren bin, sie hätte die Nacht vielleicht gar nicht mehr überlebt. Auch darf Maja jetzt 4x am Tag 50 g fressen. Sie ist noch arg dünn. Sie darf heute Abend ihren Trichter ablegen, aber wir sollen sie noch weitere 3 Wochen etwas ruhiger stellen, also richtig toben mit den anderen ist untersagt. Das ist gar nicht so leicht, denn Maja hat Hummeln untern Hintern und will toben und spielen.

22.10.2012:
Maja hat seit der OP wieder 200g zugenommen, ihr Stuhl wird auch mittlerweile etwas weicher. Ich stelle jetzt das Futter schön langsam wieder in ihr gewohntes Futter um. Allerdings weiterhin kein Trockenfutter. Was mir etwas Sorgen macht ist, dass Maja immer ab und zu würgt, aber nichts kommt und nur einmal, dann ist wieder Ruhe. Hat sie was am Hals durch den Narkoseschlauch, falls Katzen so was überhaupt während einer OP haben. Denn das macht sie seitdem sie wieder zu Hause ist. Heute muss ich meine Tierärztin anrufen, wegen den Ergebnissen von Majas Stuhl und da werde ich sie danach fragen.

23.10.2012:
Majas Stuhl ist vollkommen in Ordnung – mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. In ca. 14 Tagen werde ich Maja nochmals tierärztlich untersuchen lassen.

30.06.2013
Maja erfreut sich allerbester Gesundheit. Sie ist mit ihren knapp 4 kg bisher - unsere größte Kätzin - und entwickelt sich einfach super.
Es macht uns auch überhaupt nichts aus, dass Maja 3-4 mal mit entsprechend kleinen Portionen gefüttert werden muss.

Wir sind sehr froh und unendlich dankbar, dass wir uns für ihr Leben entschieden haben.

30.08.2013.

Seit ein paar Tagen isst Maja nicht mehr so mit Appetit und nachdem ich sie zwei Mal hochgehoben habe und sie leicht gejammert hat bin ich wieder hellhörig geworden. Wir gingen heute zur Tierärztin. Leider ertastete unsere TA am Dünndarm Verhärtungen. Auch hatte Maja Fieber 39,8 Grad. Die TA konnte nicht genau sagen ob es Kot mit Haarballen an der OP-Naht feststeckt und wir sollten Maja Sonnenblumenöl und Malzpaste geben bis der Stuhl dünner wird und vielleicht die Verhärtung somit abgeht. Am Mittwoch will sie sie nochmals abtasten, falls es immer noch zu fühlen ist, sollen wir zum Ultraschall.
Auf alle Fälle sollen wir schauen, dass sie regelmäßigen Stuhl hat, dass Fieber zurückgeht und sie nicht erbricht – ansonsten sofort in die Klinik.
Maja bekam noch eine Antibiotika Spritze.

31.08.2013.

Maja hat Vormittag ihren Kot absetzten können, sehr hart zwar, aber dafür bekommt sie ja 3x täglich 3ml Sonnenblumenöl mit der Spritze direkt ins Mäulchen und 3x ca. 4cm Malzpaste, die sie sehr gerne aufleckt. Unser gewohntes Nassfutter rührt sie nicht an. Was sie isst ist leider ein wenig Trockenfutter und Royal Canin Sensitiv vom TA aber auch nur in kleinen Mengen über den Tag verteilt. Das Fieber ist runter auf 39.0 Grad

01.09.2013.

23.00 Uhr endlich jetzt hat die Maja Stuhl abgesetzt. Wir haben uns schon mit ihr in der Tierklinik gesehen. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen. Der Darm kann also nicht zu sein. Alles andere ist wie der Tag vorher

04.09.2013.

Wir kommen gerade von der Tierärztin, leider kann sie immer noch die Verhärtung am Dünndarm spüren und hat uns zum Ultraschall überwiesen. Da Maja immer wieder leichtes Fieber hat 38,8 bis 39,0 Grad, meinte sie dass auch irgendeine Entzündung im Körper sei.

11.09.2013.

Heute waren wir mit Maja in der Tierklinik beim Ultraschall. Sie hat einen Mandarinengroßen Lymphknoten am Darm. Zu nahe an wichtigen Blutgefäßen und Organen um operieren zu können. Auch für eine Gewebeprobe geht es nur mit Narkose. Wir sind sehr traurig, denn wir wissen nicht ob es was bösartiges ist oder nicht. Wobei Maja sehr gut auf das Antibiotika angesprochen hat. Sie spielt wieder, isst und hat kein Fieber mehr. Morgen gehen wir nochmals zu unserer TÄ.

12.09.2013.

Wir haben uns mit unserer TA entschieden eine längere Antibiotikatherapie zu machen. Da Maja sehr gut darauf angesprochen hat, sollte sie weitergeführt werden. Wir hoffen dass sich der Lymphknoten zurückbildet. Wobei uns unsere TÄ nicht viel Hoffnung gemacht hat, denn er sei schon sehr groß. Aber solange Maja keine Schmerzen hat, isst und spielt, haben wir Hoffnung dass sie wieder gesund wird.

04.10.2013.

Heute waren wir bei der letzten Spritze, leider hat sich der Knoten in keinster Weise verändert. Ich habe heute auch eine Homöopathin mit dazu geholt und Maja bekommt auch Globulies. In einer Woche müssen wir nochmals zur TÄ nur noch zur Kontrolle – Antibiotika bekommt Maja dann nicht mehr. Seit ein paar Tagen isst sie auch sehr wenig und nur noch Trockenfutter oder Leckerlies. Sie ist auch wieder etwas ruhiger geworden und schläft viel. Schmerzen hat sie offensichtlich keine.

14.10.2013.

Tolle Neuigkeiten – die TA hat heute eine deutliche Verkleinerung des Knotens festgestellt, sie hofft, dass es doch eine sehr starke Entzündung war die Maja hatte und in Laufe der Zeit der Knoten weiter zurückgehen wird. Maja wirkt lebhaft, hat klare Augen und wirkt gesund. Maja bekam jetzt doch nochmals eine Antibiotika Spritze, die 10 Tage wirkt. Danach sollten wir Maja gut beobachten und falls ihr Zustand sich verschlechtern sollte wieder mit ihr zur TÄ. Mit den Globulies werden wir jetzt auch aufhören, ich denke auch diese haben ihr sehr geholfen.

28.11.2013.

Heute gingen wir mit Maja wieder zur TÄ, in der Hoffnung, dass sich vielleicht der Lymphknoten aufgelöst hat. Maja macht keinen schlechten Eindruck. Sie isst sogar jetzt des öfteren wieder mal ein paar Happen Nassfutter. Leider ist sie sehr sehr dünn geworden, denn die Menge die sie eigentlich essen sollte, isst sie leider nie. Sie hat als MC-Kätzin, die ja jetzt doch gute 1,5 Jahre alt ist grad mal knappe 3 kg. Normal wären 5-6 kg. Auch ist gottseidank ihre Rolligkeit noch nicht eingetreten, ich denke da spielt viel die Natur mit. Meine TA macht leider eine niederschmetternde Diagnose, sie sagt, dass der Lymphknoten wieder größer geworden ist, zwar nicht mehr rund, wie er am Anfang war, sondern länglicher. Da Maja nicht leidet und außer von ihrem Gewicht abzgesehen, einen guten Eindruck macht, würde sie Kortison anwenden. Sie kann mir aber nicht versprechen, ob sie noch ein halbes Jahr oder zwei Jahre weiterleben wird. Wir halten von Kortison jedoch nicht sehr viel, da es eigentlich nur hinauszögert aber nicht heilt. Ich habe auch wieder die angehende Tier-Homöopathin eingeschaltet. Wir geben ihr jetzt ein anderes Globulin und hoffen dass es wieder besser wird.


Zwei Monate später………

27.01.2014:

Leider haben wir heute den Kampf verloren. Maja hatte noch ein paar schöne Wochen, hat wieder mehr gegessen und nahm sogar an Gewicht zu. Die letzte Woche aß sie jedoch fast gar nichts mehr, bekam Fieber, sonderte sich ab, wurde sogar von den anderen gemobbt. Der heutige Besuch bei der TA ergab, dass sich noch mal ein weiterer kleinerer Lymphknoten gebildet hat und ihr Zustand war sehr schlecht, auch hatte sie Fieber 40,5 Grad. Nach Aussage der TÄ hatte sie wohl im Moment keine Schmerzen. Diese würden aber sehr bald kommen - um ihr das zu ersparen, haben wir Maja heute schweren Herzens gehen lassen.


Maja wir werden Dich nie vergessen, Du wirst ewig in unseren Herzen sein.



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