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Wissenswertes über die Herkunft

Wie immer die Rasse auch entstanden sein mag, sicher ist, dass diese amerikanische Rassekatze keine Zuchtkatze im herkömmlichen Sinne ist. Sie hat sich in der Natur ohne menschliche Eingriffe entwickelt.
Die Maine Coon stammt aus dem US-Bundesstaat Maine im Nordosten
Amerikas. Woher sie ihren Beinamen „Coon” hat, ist bis heute nicht geklärt, er soll wohl vom amerikanischen Waschbär abgeleitet worden sein (Raccon). Viele scherzen darüber das die Maine Coon eine Mischung aus Katze und Waschbär ist.
Vielleicht ist das gar nicht so verkehrt? Es gibt durchaus viele Ähnlichkeiten mit dem typischen Waschbären.

  • Beide schlafen viel und gerne.


  • Beide besitzen ein tolles Fell!


  • Beide sind dermaßen verfressen, das es manchmal anstrengend wird.


  • Beide haben einen Splin, was gefüllte Müllbeutel anbelangt....


  • Beide fressen einfach alles, was ihnen so auf dem Weg als Mahlzeit begegnet


  • Die männliche Variante hat bei beiden Arten ein etwas eigenartiges Verständnis, was Fellpflege dessen Reinlichkeit betrifft.


  • Die von sich gegebenen Geräusche sind erschreckend ähnlich!


  • Beide schlafen gerne auf Erhöhungen.


  • Beide lieben den Menschen und und und......



Urteilen Sie ruhig selbst, wenn Sie eine MaineCoon besitzen. Und besuchen Sie den Waschbären im Naturpark oder Zoo. Sie werden lachen, staunen und Ihre MaineCoon noch mehr lieben!

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Über die Herkunft existieren viele Legenden, zum Beispiel die
 von einem eng. Handelskapitän Namens Coon, der Katzen über alles liebte. Wo immer er an Land ging, folgten ihm seine Langhaarkatzen, die sich mit einheimischen Katzen verpaarten. Die daraus entstandenen langhaarigen Kitten nannten die Einwohner von Maine schmunzelnd „Coon Katzen“. Die wahrscheinlichste, wenn auch nicht die romantischste Erklärung ihrer Entstehung ist die der natürlichen Selektion. Im rauhen Klima von Maine haben eben nur sehr robuste Tiere eine Überlebenschance. Die vielen Geschichten, die man sich zur Entstehung der Maine Coon erzählte, faszinierten die Einwohner so sehr, dass der Gouverneur von Maine sie im April 1985 als offizielle Nationalkatze in die Staatsbücher eintragen liess. Seit etwa 1850 ist die Maine Coon in der heutigen Form genetisch nachgewiesen und 1861 wurde sie zum ersten Mal als eigenständige Rasse in Büchern erwähnt. Stolz präsentierten die Farmer in Maine ihre „Coon Katzen“ oder „Shags“ auf dortigen Bauernmärkten. 1895, auf einer der ersten grossen Katzenausstellungen in New York, gewann eine Maine Coon Dame Namens Cosie den begehrten Preis der „Best in Show“. Leider ging der Trend unter den Katzenbesitzern immer mehr zu anderen Rassekatzen über, denn eine Bauernkatze war nicht chic genug für die modernen Wohnzimmer. Uns so kam es, dass um 1911 sogar behauptet wurde, die Maine Coon sei ausgestorben. Erst der 1953 von Katzenfreunden in Maine gegründete Central Maine Cat Club verhalf dieser Rasse zu einer neuen Popularität, die bis heute stetig anwächst. Anerkennung bei den amerikanischen Katzenvereinen fand sie erst 1973. Der bis heute grösste Katzenverband CFA (Cat Fanciers Association) erkannte sie sogar erst 1976 offiziell als Rassekatze an. Mrs. E. Whittmore aus Augusta in Maine wird gerne als Mutter der Maine  Coon bezeichnet, da sie der Führung von Stammbäumen viel Zeit widmete und die am weitesten zurückreichenden aufweisen konnte. 1968 gründeten amerikanische Maine Coon Züchter eine eigene Interessengemeinschaft, die MCBFA (Maine Coon Breeder and Fanciers Association), die sich bis heute um die Natürlichkeit und Reinerhaltung dieser Rasse bemüht. Pflege
Die Pflege der Maine Coon mit ihrem Allwetterfell ist nicht sehr aufwendig. Sie ist rundherum robust und unkompliziert und wenn sie die Möglichkeit hat, geht sie selbst bei Regen oder Schnee ganz nach draussen. Damit das Fell auch dann schön bleibt, genügt regelmässiges Durchkämmen oder Durchbürsten, ganz besonders in den Zeiten, wenn sie vom Winter- ins Sommerfell wechselt.

Quelle:  GU Tierratgeber MCO von Carson / Wegler
 

Wer sich einmal in diese Rasse verliebt so wie wir kommt nicht mehr von ihr los. Es sind wirklich wunderbare Tiere die uns jeden Tag aufs neue verzaubern