Donita + Delaila, jetzt Happy+Lucky


Wird eine Katze krank, wie gehe ich richtig damit um?

….hier kann ich nur schreiben, was wir selber tun

Wenn eine unsere Katzen oder Kitten krank werden, sei es Durchfall, Erkältung oder Unwohlsein, geben wir zuerst einmal kolloidales Silberwasser.
Wir warten zuerst mal ein paar Stunden ab, sollte der Zustand bis dahin nicht besser werden nehme ich Kontakt zu meiner Tierärztin auf.
Bei Kitten ist natürlich schnelleres Handeln notwendig.
Ich selber habe einige Seminare in der Tierhomöopathie gemacht und kann meinen Tieren bei leichteren Erkrankungen oder Unfällen auch schnell helfen. Natürlich gilt auch hier, falls sich nicht nach einiger Zeit eine Besserung einstellt nehme ich Kontakt zu meiner Tierärztin auf.

Ich freue mich auch einige liebe Züchter zu kennen, mit denen man offen sprechen und sich austauschen kann und sich Gegenseitig mit Hilfe und Tipps unterstützt.

Krankheiten werden bei uns komplett auskuriert, wir lassen keine Katze decken, die nicht Gesund ist. Niemals würden wir mit Krankheiten weiter züchten und unsere zukünftigen Babys oder unsere Katzen dadurch in Gefahr bringen

Krankheitsanzeichen Fiebermessen, Atmung & Puls
Obwohl Katzen sehr widerstandsfähige Tiere sind, passiert es durchaus das sie auch einmal krank werden.
Es gibt mehrere Anzeichen dafür, dass die Katze sich nicht wohl fühlt:
Wenn die Katze über längere Zeit lustlos wirkt - obwohl sie sonst immer aktiv war und weder schmusen noch spielen möchte.
Wenn die Katze wenig oder gar nichts frisst, kaum Wasser trinkt oder zu viel Wasser trinkt.
Wenn die Nase der Katze über längere Zeit trocken, sehr warm ist, die Katze sich von einem zurückzieht und versteckte Plätze aufsucht.
Wenn die Katze niest, ihre Augen tränen, Ausfluss aus der Nase tritt und sie hohe Temperatur hat (die normale Temperatur beträgt etwa 38,5 bis 39 Grad).
Wenn sich die Katze häufiger als sonst erbricht und unter Durchfall leidet.
Wenn sie faucht wenn man sie hochheben will
Wenn die Katze kahle Stellen in ihrem Fell hat, das Fell struppig ist.

Wenn die Katze sich so verhält oder man solche Anzeichen bei ihr entdeckt, so sollte man sofort zum Tierarzt gehen.

Wir raten davon ab, selbst an der Katze herumzudoktern!
Wenn man Anzeichen für eine beginnende Krankheit bei seiner Katze entdeckt, ist Fiebermessen, Pulsmessen und die Kontrolle der Atemzüge ein wichtiger Hinweis darauf.

Das Fiebermessen
Die normale Temperatur bei Katzen beträgt 38 bis 39 Grad. Katzenwelpen und trächtige Katzen können eine höhere Temperatur haben. Man sollte nie Fiebermessen nach dem die Katze gegessen hat und auch nicht nach körperlichen Anstrengungen, denn da kann die Temperatur etwas ansteigen. Am besten verwendet man ein unzerbrechliches Fieberthermometer, aus hygienischen gründen verwendet man zusätzlich Einmalschutzhüllen, fettet es nun etwas ein und bittet eine Hilfsperson die Katze festzuhalten. Man hält den Schwanz der Katze hoch und führt das Thermometer möglichst tief in den After ein- bitte nicht tiefer als 2cm. Während des Fiebermessens hält man die Katze gut fest und redet beruhigend mit ihr. Nach 60 Sekunden kann man das Thermometer entfernen und man kann ablesen ob die Katze Fieber hat.

Den Puls der Katze zählen
Der Puls der Katze wird an der großen Oberschenkelarterie gemessen. Am besten fühlt man den Puls indem man mit der Hand die Oberschenkelinnenseite befühlt und die Katze so lange dort streichelt bis man den Puls gefunden hat. Der Puls einer Katze schlägt im Normalfall 110- bis 140-mal in der Minute. Es gibt aber noch eine andere Methode: Man zählt die Herzschläge der Katze indem man seine Hand auf die Brust der Katze unter das linke Ellbogengelenk legt. Nun verschiebt man seine Hand solange bis man den Herzschlag spürt. Man zählt die Schläge 20 Sekunden lang und multipliziert sie dann mit drei. Wenn man zum Beispiel in den 20 Sekunden 40 Schläge gezählt hat, hat die Katze einen Pulsschlag von 120 in der Minute.

Die Atemzüge der Katze zählen
Man beobachtet den Brustkorb seiner Katze und zählt wie oft sich der Brustkorb in diesen 20 Sekunden hebt. Vorsicht: man zählt nur das Heben und nicht das Senken des Brustkorbes. Das Ergebnis rechnet man mal drei. Gesunde Katzen machen 20 bis 30 Atemzüge in der Minute.